Kurzurlaub Kalifornien

Hey Leute! Wir sind zurück von unserer kleinen Rundreise durch Kalifornien und hatten eine grandiose Zeit dort! Die Zeit verging viel zu schnell und Sam hat wieder einmal gemerkt, wie sehr er seine Heimat vermisst. Meer und Sonnenschein haben uns gut getan und wir sind voller Energie zurück in Greensboro.

Unsere kleine Rundreise startete in Santa Ana, wo wir nach zweimaligem Umsteigen und einer Flugzeit, die mir unendlich lang vorkam, landeten. Von dort ging es mit dem Mietwagen nach San Diego. Aus Zeitgründen sind wir diesmal nur eine Nacht geblieben, aber es hat gereicht, um alle Freunde zum Grillen zu treffen und neue kleine Erdenbürger kennen zulernen. Wo kommen nur auf einmal die vielen Kinder her?! Die erste pazifische Seeluft haben wir auch in San Diego geschnuppert und das im wahrsten Sinne des Wortes; die Seehunde sind ja echt putzig, aber duften tun sie nicht gerade…









Am folgenden Tag ging es weiter nach Laguna Beach zum eigentlichen Reisegrund. Sams Schwester Sahar hat ihren 50. Geburtstag gefeiert und Sam zu diesem Anlass ein traumhaftes Haus mit Blick auf das Meer gebucht! Es war einmalig schön, wir konnten von unserem Zimmer aus das Meer sehen, Wale und Delfine beobachten und den Sonnenuntergang bewundern. Das Haus war groß genug, um drei Familien inklusive Freunden unterzubringen und eine große Party mit der Verwandschaft zu feiern, die ganz in der Nähe wohnt. Ganz typisch ägyptisch war alles ein bisschen chaotisch und laut, aber das Essen war fantastisch und alle guter Laune. Und schließlich gab es ja noch den Strand zum Relaxen! Am letzten Abend gab es dann noch Karaoke und ich wurde zum Bauchtanz zu irgend einem arabischen Hit gezwungen. Davon gibt es leider keine Fotos…








Nach zwei Tagen Familie ging es weiter nach San Francisco. Die meiste Zeit haben wir an diesem Tag im Auto verbracht, weil die Strecke ganz schön lang ist und wir in Los Angeles in den grössten Feierabendverkehr gekommen sind, den die Welt je gesehen hat. Wir mussten nämlich noch ein paar Klamotten für die zwei Hochzeiten besorgen, an denen wir teilnehmen wollten, eine davon unsere eigene! Unser kleines Missgeschick auf dem Hinflug (wir haben unsere Kleider und Anzüge im Flugzeug liegen lassen) hat uns also ein paar mehr Dollar und Nerven gekostet, aber ich denke, wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Wir sehen doch trotzdem ganz schick aus, oder?

Am ersten Morgen in San Francisco sind wir also mit unseren zwei Trauzeugen Carolina und Gert zur City Hall gestiefelt und haben uns arbeitsamtähnlich (mit Nummer ziehen) trauen lassen. Die Trauung selbst war dann aber doch ganz schön und die City Hall selbst ist ja traumhaft schön, sodass man letzten Endes doch ein wenig in Stimmung kommt. Es war trotz 5-minütiger Abhandlung sehr romantisch und bedeutsam für uns. Und die vielen E-Mails und Nachrichten, die uns davor, während und danach erreicht haben, haben uns das Gefühl gegeben, dass ihr wenigstens teilweise dabei wart. Den Rest des Tages haben wir dann mit Frühstück, Spaziergang, Irish Coffee, Sonnenschein, einem tollen Abendessen und Freunden und Wein im Park verbracht. San Francisco hat mein Herz mal wieder höher schlagen lassen, diesmal auch weil ich den Mann meiner Träume dort heiraten durfte! Und weil man als frisch Vermählte so viel umsonst bekommt!!


 





Da dies ja offiziell noch nicht unsere richtige Hochzeit war (für Sam fehlte dafür die kirchliche Trauung und für mich Familie und Freunde), gab es auch keine richtigen Flitterwochen. Wir haben uns jedoch einen Flittertag gegönnt. Napa Valley, das Weinanbaugebiet Kaliforniens, liegt nur circa eine Stunde von San Francisco entfernt. Man fährt einmal auf die andere Seite der Bucht über die Golden Gate Bridge – was auch diesmal soooo toll war – und dann ist man auch schon fast da. Das Wetter war bombastisch, viel zu warm für die Jahreszeit, aber perfekt für uns. Mit einer großen Karte ausgestattet sind wir von einem Weingut zum nächsten getingelt und das letzte Weingut war natürlich das lustigste… Am Abend gab es dann noch einmal ein super fancy Dinner und eine Fahrradtour am nächsten Morgen. Das letzte Weingut war eigentlich das Beste, hier haben wir 2 Stunden verbracht, mit dem Besitzer geplaudert, Musik gemacht und natürlich Wein verkostet. Es gab sogar einen Portwein mit dunkler Schokolade, Olivenöl und Meersalz. Klingt komisch, schmeckt aber überraschend köstlich!


 


 


Nach einem weiteren schönen Tag in San Francisco ging es dann zur zweiten Hochzeit nach Los Angeles. Dies war meine erste Hochzeit, die im Elternhaus der Braut stattgefunden hat und es haben überraschend viele Leute Platz gefunden. Es war sogar Platz für einen Dancefloor. Eine kleine und süsse Hochzeit mit leckerem armenischem Essen (die Braut) und französischem Käse (der Bräutigam)!

Nach einem weiteren Tag in LA, Strandspaziergängen und ein paar Blitzbesuchen bei Freunden ging es dann auch schon wieder zurück nach North Carolina, auf die andere Seite des Landes. Zum Glück hat uns dort warmes und sonniges Wetter empfangen, damit wir die kalifornische Sonne nicht allzu sehr vermissen.





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